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E-Mountainbikes - Bergauf mit Flow
25. September 2016
10:38
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jagger
Kannibale
Members

RCCMember
Forum Posts: 901
Member Since:
17. Februar 2004
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Hallo MTB'ler!
Habe neuerlich einen Artikel über KFZ auf den Trails gefunden; als ich den Artikel gelesen habe, kam ich aus dem Prusten nicht mehr raus; ein herrlicher Lesespaß:-)
Was der Redakteur sich da zusammendichtet: Unglaublich! Als ich meinen Leserbrief dann fertig hatte (s.u.), bin ich dann auf die Kommentare zu dem Artikel gestoßen: Zum Schießen! Die sind besser, als der Artikel selbst:-)
Hier der Artikel: http://www.faz.net/aktuell/tec.....40355.html

Meine Erste Idee (Leserbrief) war:
Der Redakteur behauptet: "Naturgemäß stellt der Flow sich häufiger ein, wenn es eben oder mäßig downhill dahingeht."

Und meint mit 'Flow': "Man hat die Strecke im Griff, alle Bewegungsabläufe stimmen, man ist wach und voll konzentriert, angestrengt, aber doch auch entspannt, man fühlt sich wohl und darf genießen."

Warum zum Teufel sollte ich die Strecke *nicht* im Griff haben, sollten die Bewegungsabläufe *nicht* stimmen, ich *nicht* wach und voll konzentriert sein, *nicht* gleichzeitig angestrengt und doch auch entspannt sein, mich *nicht* wohlfühlen und genießen, ... WENN ES BERGAUF GEHT?

Und daraus leitet er ab, daß man mit dem E-Bike mehr Spaß hat. Hauptsache viele Gründe - die alle einzeln gar keine Gründe sind - aneinanderreihen, alles etwas verschwurbeln, es dann 'Flow' nennen so daß keiner genau weiß, worum es geht: Dann stimmt die Folgerung schon.

Und es geht genauso trottelig weiter:-) Einerseits behauptet er: "Und das ist nicht nur das gute Gefühl, dass man jetzt dort hinaufkommt, wo man ohne Motor hätte schieben müssen." Aber im nächsten Satz sagt er genau das: "Man traut sich mehr zu, mehr Höhenmeter, mehr Strecke, zwar vielleicht keine kühneren Sprünge, aber insgesamt mehr Spaß." Wieder so diffus "insgesamt mehr Spaß", "einfach irgendwie besser eben" ..., ohne genau zu wissen, was er da faselt.

Oh je, ich gebe auf: "Man bleibt auch in Situationen sitzen, in denen man ohne Motor aus dem Sattel gehen würde." Und der Grund ist: Jawohl! Weil dann das Hinterrad nicht durchdreht, da ja 500 Watt dran zerren:-)

Die Logik dahinter: "Das Sitzenbleiben geschieht nicht aus Bequemlichkeit, sondern um am Hinterrad belastend für mehr Traktion zu sorgen." Besser wäre dann auch noch, ich nehme 20 kg zu; dann ist die Traktion noch besser!

Oh Gott, wie dämlich muß man bei der FAZ sein ... Oder war das ein dilletierender Praktikant?!

NEIN! "Den nach wie vor diskretesten Antrieb, auch dieser Aspekt ist ja eine Überlegung wert, hat Brose: besonders leise und so kompakt, dass er kaum auffällt." Wozu ist das denn ein Wert? Damit man sich nicht dem Gespött der Mitfahrer aussetzt? Steht denn der E-MTB'ler zum Elektromotor mit Akku oder nicht?

Ich gebe auf ...

... und werde mich gleich auf den Renner setzen und zu einer Runde mit vielen Weinproben aufbrechen, um den letzten Lauf aus den Beinen zu kriegen:-)

http://www.jaggger.de

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Sieh an, wie ein Zweirad in Bewegung und Fahrt gesetzt wird. Wenn du deinen Willen so in Bewegung und Fahrt zu setzen vermagst, so wirst du nach einigen Schwankungen wie ein Meister im Sattel sitzen.

— Christian Morgenstern
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