Satzung

SATZUNG des RC CONCORDIA 86 München e.V.
27. Januar 2003 (in der Fassung vom 02.Februar 2004)

PRÄAMBEL

Der Verein RC CONCORDIA 86 München e.V. wurde am 10. Mai 1986 von neunzehn radsportbegeisterten Personen im einmütigen Willen gegründet, gemeinsam und in gegenseitiger Unterstützung sportliche Ziele zu verwirklichen.

Oberstes Leitmotiv für jeden soll sein, demokratisch und tolerant mit der Anschauung anderer Vereinsmitglieder umzugehen zum Wohle und Gedeihen des Vereins. Möge sich fairer sportlicher Idealismus immer im Vereinsleben widerspiegeln.

§ 1     Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.1       Der Verein führt den Namen RC CONCORDIA 86 München e.V. und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts München eingetragen.

1.2       Sitz des Vereins ist München

1.3       Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2     Vereinszweck

2.1       Der Vereinszweck ist die Ausübung des Radsports, besonders die Förderung der Jugend. Weitere Ziele sind der Breitensport, wie Touristik- und Wanderfahrten und auch die aktive Betätigung im Seniorenbereich. Die Touristik und Wanderfahrten dienen ausschließlich der Förderung des Sports und haben keinen reisetouristischen Hintergrund. Außerdem wird der Verein für die Belange des Natur- und Landschaftsschutzes eintreten.

2.2       Der Verein ist Mitglied im Bayerischen Landes-Sportverband e.V. und erkennt dessen Satzung und Ordnung an. Über diese Mitgliedschaft wird zugleich die Zugehörigkeit der einzelnen Vereins­mitglieder zum Bayerischen Landes-Sportverband e.V. geregelt.

§ 3     Gemeinnützigkeit und Verwendung der Vereinsmittel

3.1       Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO 1977). Der Verein ist selbstlos tätig;
er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.2       Mittel des Vereins sowie etwaige Überschüsse werden nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet. Die Mitglieder erhalten keine Anteile am Überschuss und – in ihrer Eigenschaft als Mitglieder – auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

3.3       Bei Ausscheiden oder Ausschluss eines Mitgliedes bleibt die geleisteten Beiträge und /oder Spenden im Vereinsvermögen.

3.4       Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein unverzüglich dem Bayerischen Landes-Sportverband e.V., den zuständigen Fachverbänden sowie dem Finanzamt für Körperschaften an.


§ 4     Erwerb der Mitgliedschaft

4.1       Mitglied kann jede natürliche Person werden.

4.2       Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Beirat. Eine Ablehnung des Aufnahme­antrages durch den Beirat ist unanfechtbar. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters.

§ 5     Beendigung der Mitgliedschaft

5.1       Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Löschung.

5.2       Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand. Er ist nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich und muss vor dem 1. Oktober erklärt werden.

5.3       Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es gegen die Interessen des Vereins handelt oder trotz Ermahnung und Belehrung das Vereinsleben stört oder gefährdet. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen in geheimer Abstimmung. Dem Auszuschließenden sind die Gründe 4 Wochen vorher schriftlich mitzuteilen. Vor der Entscheidung über den Ausschluss ist dem Betroffenen die Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Der ausschließende Beschluss gilt unmittelbar.

5.4       Die Löschung der Mitgliedschaft ist zulässig, wenn das Mitglied trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung durch den Vorstand die Zahlung des Beitrages nicht vollzieht. Die Löschung kann durch den Vorsand erst beschlossen werden, wenn seit Absendung des zweiten Mahnschreibens, das den Hinweis auf die Löschung beinhalten muss, drei Monate vergangen sind.

§ 6     Beiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Beitragshöhe wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Beiträge für das laufende Geschäftsjahr sind bis spätestens 31. Januar zu entrichten.

§ 7     Organe des Vereins

Organe es Vereins sind der Vorstand, der Beirat und die Mitgliederversammlung.

§ 8     Vorstand

8.1       Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden (Stellvertreter), Kassier und Schriftführer (Vorstand im Sinne des § 26 des BGB).

8.2       Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl des neuen Vorstandes im Amt. Wählbar ist jedes volljährige Mitglied. Mehrere Vorstandsämter können nicht auf eine Person vereint werden.

8.3       Dem Vorstand obliegt neben der Vertretung des Vereins nach außen, die Wahrnehmung der Vereinsgeschäfte gemäß der Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung.

8.4       Der Verein wird ausschließlich von zwei Vorstandsmitgliedern gemeinsam gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

8.5       Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtsperiode aus, wird in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung per Nachwahl dieses Amt neu besetzt.

8.6       Der Vorstand und der Beirat entscheiden mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

§ 9     Beirat

Der Beirat setzt sich aus dem Vorstand und den Fachwarten zusammen.

§ 10   Mitgliederversammlung

10.1     Die Mitgliederversammlung findet im Januar eines jeden Geschäftsjahres statt. Sie ist ferner einzuberufen, wenn dies der Beirat aus Gründen des Vereinsinteresses für erforderlich erachtet oder ein Fünftel der Vereinsmitglieder dies schriftlich und unter Angabe der Gründe verlangt.

10.2     Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden des Vorstandes oder seinem Stellvertreter mit einer Frist von 14 Tagen unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einberufen.

10.3     Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, ist jede ordnungemäß einberufene Mitgliederversammlung beschlussfähig. Beschlüsse können nur über die Punkte gefasst werden, die auf der Tagesordnung stehen. Die Tagesordnung kann jedoch durch Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung in der Sitzung ergänzt oder geändert werden; dies gilt nicht für Satzungsänderungen.

10.3a   Die Mitgliederversammlung beschließt eine Vereinsordnung.

10.3b   Die Mitgliederversammlung wählt zwei Revisoren und die Fachwarte für die Dauer von zwei Jahren.

10.4     Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung bewirkt, ist eine Mehrheit von zwei Dritteln aller Vereinsmitglieder erforderlich. Kommt hierbei keine Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung zustande, ist vom Vorstand innerhalb von vier Wochen mit der Satzungsänderung als Tages­ordnung eine zweite Mitgliederversammlung einzuberufen. Diese kann eine Satzungsänderung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen beschließen; hierauf ist in der Einladung hinzuweisen. Die Änderung des Vereinszwecks bedarf der Zustimmung von neun Zehnteln der Mitglieder. Bei begründeter Verhinderung kann die Stimmabgabe auch schriftlich erfolgen.

10.5     Der gesamte Vorstand wird in geheimer, schriftlicher Abstimmung gewählt.

10.6     Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter zu unterschreiben ist.

§ 11   Auflösung des Vereins

11.1     Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Für die Auflösung müssen mindestens drei Viertel aller Vereinsmitglieder stimmen; bei Verhinderung kann die Abgabe der Stimme auch schriftlich erfolgen.

11.2     Die Liquidation erfolgt durch die zu diesem Zeitpunkt der Auflösung amtierenden Vorstandsmitglieder.

11.3     Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen an die Stiftung der Münchner Pfennigparade e. V., die es unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§12    Schlußbestimmung

Diese geänderte Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 27.01.2003 beschlossen. Der § 2, Nr. 2.1 der Satzung wurde bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 02.02.2004 ergänzt.
Sie ersetzt die anlässlich der Vereinsgründung in Kraft getretene Satzung vom 10.05.1986 mit Ergänzung vom 28.07.1986.

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Das Fahrrad ist ein genauso guter Begleiter wie die meisten Ehemänner. Und wenn es alt wird und heruntergekommen aussieht, können Frauen es zur Seite stellen und sich ein neues kaufen, ohne die ganze Nachbarschaft zu schocken.

— Ann Strong
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